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Herausfordernder Einsatz für unsere Rettungshundestaffel

Für die Suche des am Morgen des 22. Juni als vermisst gemeldeten 64 Jahre alten Mannes in Bad Saulgau wurde auch unsere Rettungshundestaffel angefordert.  Bereits am Morgen wurden umfangreiche Suchmaßnahmen eingeleitet. Zunächst war ein Mantrailer der Polizei (ein speziell ausgebildeter Personenspürhund)  im Einsatz. Zusätzlich suchte ein Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera das Gebiet ab, ebenso kam die Drohne der Feuerwehr Bad Saulgau zum Einsatz. Aufgrund der hohen Temperaturen konnten die Wärmebildkameras jedoch keine verwertbaren Hinweise liefern.

Patricia Quecke erzählt: „Am Abend wurde schließlich auch unsere Rettungshundestaffel alarmiert. Nach dem Eintreffen vor Ort ließen wir zunächst zwei weitere Mantrailer arbeiten. Auf Grundlage der Auswertung der Suche des Polizeihundes sowie eines DRK-Mantrailers aus Ravensburg, konnten gezielt Suchgebiete rund um die jeweiligen Endpunkte festgelegt und den eingesetzten Staffeln zugewiesen werden.

Diese taktische Planung erwies sich als richtig: In einem Suchgebiet, das unmittelbar an das Suchgebiet des Ravensburger Personenspürhundes angrenzte, konnte die vermisste Person schließlich von unserem Personenspürhund aufgefunden werden. Leider mussten wir feststellen, dass der Mann bereits verstorben war. 

Für die Kolleginnen und Kollegen unserer Rettungshundestaffel war dieser Einsatz daher von sehr gemischten Gefühlen geprägt. Einerseits war es für unsere Staffel ein wichtiger Erfolg, die vermisste Person zu finden. Aber auf der anderen Seite hätten wir uns sehr gewünscht, den Mann lebend zu finden. Es war das erste Mal, dass unsere Staffel einen Vermisstenfund verzeichnen konnte. Dies hat uns gezeigt,

  • dass eine Suche mit unseren Hunden zum Erfolg führen kann,
  • dass unsere Hunde hervorragend ausgebildet sind,
  • und dass die Einteilung der Suchgebiete sowie die taktischen Überlegungen im Vorfeld richtig und zielführend waren.

Besonders positiv hervorzuheben ist die gute Zusammenarbeit mit der Polizei vor Ort. Auch unser Team Information und Kommunikation (IuK) leistete wieder hervorragende Arbeit und unterstützte den Einsatz in bewährter Weise.

Nach dem Einsatz war zudem die PSNV-E (Psychosoziale Notfallversorgung für Einsatzkräfte) vor Ort und stand den beteiligten Kräften für ein Gespräch zur Seite. Für diese wichtige Unterstützung bedanken wir uns herzlich bei den Einsatzkräften der PSNV.

Trotz des traurigen Ausgangs wird dieser Einsatz für unsere Rettungshundestaffel in Erinnerung bleiben – als Beleg dafür, dass gute Ausbildung, sorgfältige Einsatzplanung und die enge Zusammenarbeit aller beteiligten Organisationen zum Erfolg einer Vermisstensuche beitragen können“, so Patricia Quecke, Bereitschaftsleitung der Rettungshundestaffel.