In der Sozial- und Verfahrensberatung gibt es eine ganz besondere Mitarbeiterin auf vier Pfoten: die Goldendoodle-Hündin Chilli. Mit ihrer freundlichen und ruhigen Art sorgt sie bei vielen Kindern für schöne Begegnungen und neue Erfahrungen.
Für viele geflüchtete Kinder ist der Kontakt zu einem Hund etwas völlig Neues. In ihren Herkunftsländern und Kulturen werden Hunde oft nicht als Haustiere gehalten, sodass viele Kinder bisher nur wenig oder gar keine Erfahrungen mit ihnen sammeln konnten. Entsprechend groß sind manchmal die Neugier, aber auch die anfängliche Zurückhaltung.
Chilli hilft den Kindern dabei, mögliche Berührungsängste abzubauen. Sie befindet sich in der Ausbildung zum Assistenzhund und lernt dort, besonders gut auf Menschen einzugehen und spürt schnell, wie viel Nähe ein Kind zulassen möchte. Geduldig legt sie sich zu den Kindern, lässt sich gerne streicheln und genießt die Aufmerksamkeit. Besonders beeindruckt sind viele Kinder davon, wie vorsichtig Chilli ihre Leckerlis aus der Hand nimmt.
Mit jeder Begegnung wächst das Vertrauen. Die Kinder lernen, sich dem Hund behutsam zu nähern und erleben, wie entspannend und bereichernd der Kontakt zu einem Tier sein kann. Chilli schafft dabei etwas ganz Besonderes: Sie baut Brücken – mit ihrer sanften Art, ihrem freundlichen Wesen und ganz ohne viele Worte.
So ist die Hündin längst zu einem beliebten Teil der Sozial- und Verfahrensberatung geworden und zaubert den Kindern immer wieder ein Lächeln ins Gesicht.