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1868 - 2018

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Katastrophenschutzübung im Landkreis Sigmaringen

Ein Szenario der diesjährigen landkreisweiten Katastrophen-Schutzübung am Samstag, den 16. September im Anna-Haus in Sigmaringen simulierte einen Blackout von Strom als Folge eines Sturmtiefs, was zahlreiche Einsätze und Unfälle nach sich zog.

Gabriel Rainer

Im vierjährigen Rhythmus findet die landkreisweite Katastrophenschutzübung von DRK, THW, Malteser, Bundeswehr und Feuerwehr statt.

Freitags wurde mit dem Verwaltungsstab  im Landratsamt die Theorie geprobt, hier standen auch zwei ehrenamtliche DRK Mitarbeiter als Fachberater dem Übungsteam zur Seite.

Am Samstag wurde der praktische Teil geübt, er startete um halb sechs Uhr in der Früh. Die Herausforderung bestand darin, ohne digitale Medien das Übungsszenario zu bewältigen. Die kleineren Lagen lauteten beispielsweise das Ausfallen von Brandmeldeanlagen, ein feststeckender Aufzug oder der Ausfall von Lüftungsanlagen in landwirtschaftlichen Betrieben. Eines der großen Szenarien, die zum Stromausfall dazu kamen, war beispielsweise der Brand des Anna-Hauses mit der Evakuierung von 14 verletzten Bewohnern. Landrätin Stefanie Bürkle war hierbei als Zuschauerin zugegen, die Bundeswehr, das THW und die Notfallseelsorge waren vertreten. Weitere Großeinsätze wurden simuliert, z.B. ein Stallbrand in Schwäblishausen bei Pfullendorf, ein Verkehrsunfall bei Mengen-Hohentengen mit vier verletzten Personen sowie ein weiterer Unfall bei Meßkirch.

Der DRK Kreisverband Sigmaringen e. V. war bei dieser Übung insgesamt mit circa 60 ehrenamtlichen Kräften beteiligt. Der Kreisbereitschaftsleiter Florian Neuefeind bewertet die Übung als Übungsbeobachter sehr positiv: „Alle Mitarbeiter waren engagiert und mit vollstem Elan dabei. Wir möchten an dieser Stelle nochmals allen Organisationen für die gute Zusammenarbeit danken.“

25. September 2017 11:28 Uhr. Alter: 1 Jahre