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Kreisverband feierte Weltrotkreuztag

Am 8. Mai feierte der DRK Kreisverband Sigmaringen zum ersten Mal in großem Rahmen den Weltrotkreuztag mit 100 Ehrenamtlichen aus den DRK-Reihen sowie Gästen aus dem Rotkreuz-Umfeld.

Gastredner Christian Schad

Der 8. Mai ist der Geburtstag des Begründers der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung Henry Dunant.  Bei der Veranstaltung im Waldhornsaal in Krauchenwies standen neben einem interessanten und am Alltag der Rotkreuzler orientierten Vortrag über die Bedeutung der Grundsätze des Roten Kreuz auch die Verpflichtung neuer Mitglieder sowie die Ernennung von Leitungs- und Führungskräften auf dem Programm.
Besonders gespannt waren die Gäste auf den Vortrag des Gastredners Christian Schad. Der Konventionsbeauftrage des Kreisverbandes Stuttgart sprach anlässlich des 50-jährigen Bestehens der sieben Rotkreuz- und Rothalbmondgrundsätze über deren Bedeutung. Er bezog sich dabei auf die tägliche Arbeit der 1965 auf der 20. Internationalen Rotkreuzkonferenz in Wien verabschiedeten Grundsätze und betonte unter anderem: „Das besondere am Roten Kreuz ist, dass die Grundsätze für alle Mitglieder in allen Ländern der Erde gleichermaßen gelten und somit identitätsstiftend sind.“ Eine Besonderheit für schwäbische Rotkreuzler sei, dass „Württemberg das erste Land mit einer Rotkreuzbewegung ist. Denn am 12. November 1863 wurde auf Initiative von Pfarrer Christoph Hahn, dem offiziellen Delegierten für das Königreich Württemberg in Genf, der württembergische Sanitätsverein gegründet.“ Untermalt wurde der Vortrag von einer frischen Darbietung des Jugendrotkreuz aus Scheer/Sigmaringendorf.
DRK Kreisverband-Präsident Rolf Vögtle gab einen Ausblick in die DRK-Zukunft: „Es warten Chancen, aber auch Herausforderungen auf das DRK. Eine davon trifft zum Beispiel den Rettungsdienst mit der Umsetzung des Landesrettungsdienstplans mit der Umsetzung des neuen Berufsfelds „Notfallsanitäter“, der sukzessive bis in sechs Jahren den Rettungsassistenten ersetzen wird.“ Vögtle machte deutlich, dass Neuerungen immer mit Aufwand und der Notwendigkeit verbunden seien, sich auf das Neue einzulassen. Er zollte allen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeitern Anerkennung dafür und bat darum, „dem Neuen eine Chance zu geben und sich darauf einzulassen“. Auch Klaus Burger, Mitglied des Landtages sprach lobende Worte über den DRK Kreisverband und nahm ebenfalls auf die Neuerungen Bezug: „Sie bieten allen Mitwirkenden ein hohes Maß an qualitativer Sicherheit.“


Im Rahmen der Veranstaltung wurden auch neue Rotkreuzler verpflichtet und Leitungskräfte ernannt. Hier gab Rolf Vögtle eine Veränderung in den Reihen der Kreisbereitschaftsleitung bekannt. Michael Nill und Markus Mattes sind aus der Kreisbereitschaftsleitung ausgeschieden. Sie hatten seit Juli 2014 gemeinsam mit Heidi Boden die Kreisbereitschaftsleitung geführt, Markus Mattes als Stellvertreter. Ursprünglich sei geplant gewesen, die organisatorischen Aufgaben dieser anspruchsvollen Ehrenämter auf drei Schultern zu verteilen, um die einzelnen Kräfte etwas zu entlasten. Heidi Boden werde, so Vögtle, vorübergehend die Kreisbereitschaftsleitung alleine führen und baldmöglichst würden Neuwahlen stattfinden. Bis dahin seien die Bereitschaften gut aufgestellt und für eventuelle Ernstfälle vorgesorgt. Die erste und erfreuliche Aufgabe unter den veränderten Bedingungen war dann auch die Verpflichtung neuer Mitglieder sowie die Ernennung neuer Leitungs- und Führungskräfte. Es sei keine Selbstverständlichkeit, ehrenamtlich die Verantwortung zu übernehmen, „das beginnt bereits mit der Zeit, die man für die Fortbildungen aufbringen muss. Wir danken Ihnen allen, für die Bereitschaft, so ein Amt zu übernehmen.“

 

Die neuen Verpflichteten:
Kathrin Thoma, Bereitschaft Bad Saulgau; Monja Brendle, Silke Albrecht, Tilman Kucher, Pascal Worf, Frederic  Werner, Jasmin Müller, Daniel Gruber, Dr. med. Joachim Stark-Frick, Bereitschaft Mengen; Philip Müller, Stefanie Glöggler, Bereitschaft Inzigkofen; Christopher Özdemir, Bereitschaft Heuberg-Donautal, Cindy Pfeiffer, Andrea Bravo Pereira, Bereitschaft Gammertingen; Joshua Fangauer, Rettungshundestaffel.

 

Bestätigte neue Leitungskräfte:
Carmen Gessler, Bereitschaftsleiterin Bad Saulgau; Dominik Schlichter und Jonas Straub, stellvertretende Bereitschaftsleiter Bad Saulgau; Mario Rilli, Bereitschaftsleiter Herbertingen; Silvia Glöggler, Bereitschaftsleiterin Inzigkofen; Andreas Beck, stellvertretender Bereitschaftsleiter Inzigkofen; Alexandra Warne, Bereitschaftsleiterin Mengen; Romy Welte, stellvertretende Bereitschaftsleiterin Mengen; Ernst Rumpel, stellvertretender Bereitschaftsleiter; Armin Seifried, Bereitschaftsleiter Meßkirch; Karl-Heinz Wern und Wolfgang Epple, Bereitschaftsleiter Neufra; Marion Gaupp, Bereitschaftsleiterin Rettungshundestaffel; Maria Erhart, Thomas Riedel, Bereitschaftsleiterin und Bereitschaftsleiter Scheer, Anja Mezger und Axel Henes , Bereitschaftsleiterin und Bereitschaftsleiter Sigmaringen; Heidi Boden und Matthias Boden, Bereitschaftsleiterin und Bereitschaftsleiter Heuberg-Donautal; Astrid Lübs, Melanie Stroppel, Frank Steinbrück, stellvertretende Bereitschaftsleiterinnen und stellvertretender Bereitschaftsleiter Heuberg-Donautal; Armin Reck, Bereitschaftsleiter Veringenstadt; Manuel Haug, stellvertretender Bereitschaftsleiter Veringenstadt, Annette König, Bereitschaftsleiterin Walbertsweiler.


Ernennung neue Führungskräfte:
Matthias Boden, Zugführer im Kreisverband Heuberg-Donautal; Martina Kniesel, Gruppenführerin im Kreisauskunftsbüro  und stellvertretende Leiterin Kreisauskunftsbüro; Florian Neuefeind und Lukas Rumpel, Gruppenführer Mengen; Silvia Glöggler und Philip Müller, Gruppenführerin und Gruppenführer Inzigkofen.

13. Mai 2015 10:39 Uhr. Alter: 5 Jahre