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Landeskinderturnfest und Kreisversammlung.

Ein ereignisreiches Wochenende liegt hinter dem DRK Kreisverband.

Am Freitag den 24. 7. startete das Landeskinderturnfest in Sigmaringen, bei welchem das DRK für das Wochenende mit rund 70 Helfern vor Ort war. Am selben Abend fand in Mengen-Ennetach im Bürgerhaus die Kreisversammlung statt. DRK Landesverbandspräsident Dr. Lorenz Menz war eigens zur Kreisversammlung  angereist.

Im Vorfeld der Kreisversammlung besuchte Dr. Lorenz Menz mit DRK Kreisverbandspräsident Rolf Vögtle, Geschäftsführer Gerd Will und dem stellvertretenden Landesbereitschaftsleiter Klaus Schliz auch das Landeskinderturnfest. Rund 3.500 Kinder waren im Rahmen des Landeskinderturnfestes vom 24. bis 26.7. nach Sigmaringen gekommen. Insgesamt waren rund  20.000 Besucher in der Kreisstadt.  Entsprechend war das Deutsche Rote Kreuz (DRK) mit insgesamt 70 Helfern und Helferinnen im Einsatz. Die Einsatzkräfte kamen aus den verschiedensten Bereitschaften des Kreisverbandes Sigmaringen und leisteten insgesamt rund 440 Einsatzstunden. Unterstützt wurde die Einsatzleitung durch das Kreisauskunftsbüro (KAB), welches die Registrierung von Verletzen und der Einsatzkräfte übernahm. Bei der Stadthalle wurde eine Sanitätsstation betrieben, weitere Einsatzkräfte waren an den einzelnen Sportstätten stationiert und im Stadtgebiet unterwegs. Hierdurch konnte schnelle und kompetente Hilfe vor Ort geleistet werden. Es wurden 211 kleinere Hilfeleistungen erbracht, wie z.B. Hilfe bei Bienen- und Wespenstiche, Schürfwunden, Prellungen. Und es wurden 26 größere Hilfeleistung, vornehmlich Sportverletzungen versorgt.

Rolf Vögtle, Präsident des Kreisverbandes Sigmaringen sieht die größte Herausforderung der kommenden Zeit in der Flüchtlingsarbeit. In seiner Ansprache auf der Kreisversammlung  resümierte er das vergangene Jahr und freute sich, dass das 2011 verabschiedete Sanierungskonzept des Kreisverbandes nach der Hälfte der damals anvisierten Zeit bereits nahezu positiv abgeschlossen sei. Der DRK Kreisverband ist bemüht, den Rettungsdienst stetig weiterzuentwickeln. Neben dem neuen Rettungszentrum Mengen wurde so auch in Ostrach erstmals ein Rettungswagen mit einer Besetzung von 12 Stunden täglich Montag bis Sonntag installiert. Eine Hauptaufgabe der Zukunft sei, die Angebote  des DRK als Sozial- und Wohlfahrtsverband  weiter auf- und auszubauen. 
 „Wir sind Teil einer weltweiten humanitären Organisation und das kann einen stolz machen. Denn so können wir einen Beitrag zu Mitmenschlichkeit und Solidarität leisten“, diese Worte richtete Dr. Lorenz Menz in seiner Begrüßung an die Gäste. „Das ist  nur mit Haupt- und Ehrenamtlichen gemeinsam leistbar.“ Dr. Menz hatte viel Lob übrig für den Kreisverband Sigmaringen, der auf dem breiten Feld der Sozialarbeit gute Arbeit leiste. Die strategischen Ziele des Landesverbandes stimmen laut ihm auch eins zu eins mit den strategischen Zielen des Kreisverbandes überein. Auch Menz sieht ein großes Thema der Gegenwart in der guten Aufnahme von Flüchtlingen: „Das stellt die Solidarität unserer Gesellschaft auf eine Nagelprobe.“ Die Aufgabe des DRK sieht er daher darin, „da zu sein und Brücken zu bauen“.   Mengens Bürgermeister Stefan Bubeck freute sich in seinen Grußworten besonders darüber, dass Mengen über ein besonders starkes Rotes Kreuz verfügt und er dankte für die gute Zusammenarbeit mit dem Kreisverband, der die Wiedererrichtung der 24 Stunden Rettungswache in Mengen mit einem Zuschuss ermöglicht habe.

 

 

29. Juli 2015 11:28 Uhr. Alter: 5 Jahre