Die schweren Regenfälle im Nordwesten Pakistans haben
eine humanitäre Katastrophe in den armen bergigen Regionen des Landes
ausgelöst. Die Wassermassen reißen Menschen, Tiere, Häuser, Straßen und
Brücken mit sich. Die internationale Rotkreuz-Hilfe ist angelaufen, die
Helfer haben durch die Verwüstung jedoch Probleme gerade abgelegene
Regionen zu erreichen. Sauberes Wasser und die Versorgung mit
Nahrungsmitteln sind die Prioritäten in der Versorgung der Betroffenen,
deren Zahl auf über 1,5 Millionen geschätzt wird.
„Nun kommt es darauf an, die Menschen schnell mit Trinken, Essen und
Medizin zu versorgen“, sagt Dirk Kamm, Leiter des DRK-Büros in
Islamabad. „In den überschwemmten Regionen können sich Seuchen wie die
Cholera schnell ausbreiten, außerdem sind das Brutstätten für die
Anopheles-Mücken, die Malaria übertragen. Wir müssen schnell handeln“.
Das
Deutsche Rote Kreuz ist seit 1983 in Pakistan und arbeitet mit der
Schwestergesellschaft, dem Pakistanischen Roten Halbmond, eng zusammen.
Viele der bestehenden Katastrophenschutzprojekte, die das DRK
mitfinanziert, können nun flexibel für die akute Katastrophe genutzt
werden. Sechs Rotkreuz-Gesundheitsstationen versorgen auch Flutopfer in
den Unglücksgebieten. Die Verteilung von Hilfsgütern, wie Reis, Öl und
Zucker ist in drei Bezirken angelaufen. Weitere Maßnahmen sind geplant.
Der
Rote Halbmond hat Tausende Helfer im Einsatz und kann sich in der
Arbeit auf 89 Regionalverbände und die 40 Katastrophenschutz-Zentren
stützen.
Das Deutsche Rote Kreuz bittet dringend um Spenden für die betroffenen Menschen in Pakistan:
Spendenkonto: 41 41 41
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ: 370 205 00
Stichwort: Pakistan
Online-Spenden unter: www.DRK.de/spenden
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