10.01.2012
Termine - Veranstaltung

Info-Veranstaltung FSJ und Bundesfreiwilligendienst

am  
23.01.2012, Kreisgeschäftsstelle des DRK, 
Hohenzollernstr. 6, Sigmaringen

06.02.2012, DRK-Heim,
Gutenbergstr., Bad Saulgau

13.02.2012, DRK-Heim,
Zum Eichberg 12, Pfullendorf,

jeweils ab 18.30 Uhr.

Hierbei  können sich Interessierte über Details und Inhalte des Freiwilligendienstes beim DRK und seine Angebote informieren. Insbesondere der neue Bundesfreiwilligendienst bietet auch für Erwachsene ab 27 Jahren die Teilnahme an einem sozialen Jahr.

Schauen Sie einfach vorbei, unsere kompetenten Mitarbeiter der Fachbereiche Rettungsdienst und Fahrdienst beraten Sie gerne und beantworten Ihre Fragen.


Für Fragen vorab zum Thema sprechen Sie uns einfach an.

06.06.2011
Bereichswettbewerb der Bereitschaften in Stetten a.k.M.

Rotkreuzler stellen Ihr Wissen unter Beweis

Sieben Mannschaften aus den Kreisen Aalen, Biberach, Bodenseekreis, Ravensburg und Rottweil stellten sich am vergangenen Samstag beim Bereichswettbewerb den Aufgaben und Fragen aus dem Bereich Sanitätsdienst und Rotkreuz. Der DRK Kreisverband Sigmaringen e.V. wurde mit der Austragung des Wettbewerbes beauftragt. Am Schluss siegte die Gruppe aus Mochenwangen mit einem Punkt Vorsprung vor der Gruppe aus Laupheim. Gemeinsam mit der Gruppe aus Ravensburg werden sie den Bereich beim Landeswettbewerb in Horb vertreten.

Schon in den frühen Morgenstunden begannen die rund 30 Rotkreuzhelfer die Stationen im Ortskern von Stetten a.k.M. aufzubauen, damit der Parcours rechtzeitig zum Start des Wettbewerbes fertig aufgebaut ist. An acht Stationen wurden den Gruppen unterschiedliche Aufgaben gestellt. Bei der ersten Station mussten die Helfer Fragen aus dem Gesundheitsbereich, sowie zum Katastrophenschutz beantworten, während bei der folgenden Station das praktische Können von jedem Einzelnen gefordert war, denn es galt sechs Personen mit unterschiedlicher Verletzung zu versorgen. Hier wurde das hiesige DRK durch den Mimentrupp des DRK aus dem Zollernalbkreis unterstützt, die die Verletzungen realitätsnah nachstellten. Die Einzelleistungen wurden hierbei von erfahrenen Ausbildern des DRK bewertet.

An weiteren Stationen wurde ein Motorradunfall, ein Unfall an der Einlasskontrolle eines Konzertes, ein Herzinfarkt, sowie ein Herz-Kreislauf-Stillstand zur Aufgabe gestellt, also Situationen mit denen ein Rotkreuzhelfer jederzeit konfrontiert werden kann. An einer weiteren Station wurde der Auf- und Abbau eines Krankenlagerungsgestells geprüft.

Am späten Nachmittag war der Wettbewerb soweit abgeschlossen, dass die Teilnehmer und Helfer nur kurze Zeit auf das Ergebnis warten musste. Insgesamt bescheinigten die Schiedsrichter den Teilnehmern sehr gute Leistungen, was sich auch in dem knappen Ergebnis widerspiegelte, dass zwischen dem Sieger und dem Zweitplatzierten lediglich ein Punkt Abstand lagen. Gleichzeitig konnten sich alle Teilnehmer über das Erreichen des Leistungsabzeichens freuen. In Ihren Schlussreden bedankten sich die Landesdirektorin der Bereitschaften Renate Kottke und der Kreisbereitschaftsleiter Mario Rilli bei allen Helfern für die gute Vorbereitung und Durchführung des Wettbewerbes. Die Spannung bei den Teilnehmern stieg dann merklich an, als das Ergebnis durch den Leiter des Wettbewerbs Manfred Sonntag bekannt gegeben wurde. Von den sieben angetretenen Gruppen werden die Gruppen aus Mochenwangen, Laupheim und Ravensburg den Bereich beim Landeswettbewerb am 8. Juli 2011 in Horb am Neckar vertreten.

06.04.2011
Helfer-vor-Ort-Systeme des DRK ziehen Bilanz

Helfer werden zu 448 Einsätzen alarmiert

In 2003 wurden die ersten Helfer-vor-Ort-Systeme im DRK Kreisverband Sigmaringen in den Gemeinden Beuron, Gammertingen und Herbertingen eingeführt. Inzwischen ist die Zahl auf acht Gruppen gestiegen, die Tag und Nacht für Notfälle in ihrem Einzugsbereich bereit stehen. Weitere Gruppen sollen in den nächsten Jahren folgen.

„Gerade in ländlich strukturierten Gebiete, wie es der Landkreis Sigmaringen ist, wo der Rettungsdienst lange Anfahrtswege hat, machen sogenannte Helfer-vor-Ort-Systeme Sinn“, erklärt der DRK-Kreisverbandsarzt Dr. Rudolf Hinger. Mit Eingang einer Notfallmeldung werden zeitgleich mit dem Rettungsdienst und Notarzt auch der Helfer-vor-Ort im jeweiligen Einsatzgebiet alarmiert, der den Notfallort je nachdem mit dem Privat-PKW oder einem Einsatzfahrzeug direkt anfährt und bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes Erste-Hilfe-Maßnahmen durchführt. Für den Patienten kann dies unter Umständen überlebenswichtig sein, da die Maßnahmen durch die anwesenden Ersthelfer aufgrund der Stresssituation und Unwissenheit in den häufigsten Fällen nicht ausreichend sind.

Der First Responder, wie der Helfer-vor-Ort auch genannt wird, verfügt über eine entsprechende Ausrüstung die häufig durch einen Defibrillator ergänzt wird. „Diese Ausrüstung die bis zu 5.000 Euro pro Helfergruppe kosten kann, werden durch Spendengelder oder Aktionen der einzelnen Rotkreuzgruppen finanziert“ , führt der für die Helfer-vor-Ort-Gruppen zuständige stellvertretende Kreisbereitschaftsleiter Frank Steinbrück aus.  „Hinzu kommen noch Kosten für Treibstoff und Versicherungen der Einsatzfahrzeuge, sowie Verbrauchsmaterial, denn im Gegensatz zum Rettungsdienst werden diese Kosten nicht durch den Kostenträger ersetzt“, ergänzt Michael Nill.

Dass die Helfergruppen zu einer Ausdünnung des Rettungsdienstes, also zu einer Reduzierung von Rettungsfahrzeugen führt, schließt Dr. Hinger von vornherein aus, denn die gesetzliche Hilfsfrist wird durch das Eintreffen eines Helfers nicht verkürzt. Das freiwillige Engagement des DRK stellt lediglich eine Ergänzung zum Rettungsdienst dar.

Im vergangenen Jahr wurden die Helfer zu insgesamt 448 Einsätzen im gesamten Kreisverband alarmiert. In dieser Zahl sind die Einsatzzahlen der Ersthelfergruppe der Feuerwehr Mengen nicht enthalten, die im Raum Mengen sich gemeinsam im Wechsel mit dem DRK den Dienst teilen. Allein diese Zahlen rechtfertigen die Wichtigkeit dieses Systems zum Wohle des Bürgers. So plant die Kreisbereitschaftsleitung des DRK in den nächsten Jahren weitere Gruppen im Landkreis aufzubauen. Dies hängt vor allen Dingen auch von der Bereitschaft der Helfer in den Ortsgruppen ab, die den Dienst ehrenamtlich übernehmen. Daher ist das DRK auch ständig auf der Suche nach Menschen, die Interesse an einer vielseitigen und interessanten Tätigkeit haben. Interessierte Personen können daher Informationen zu einer Mitarbeit in einer der 18 Ortsgruppen des DRK bei der DRK Kreisgeschäftsstelle in Sigmaringen unter Telefon 07571/7423-0 oder per Email an post@kv-sigmaringen.drk.de anfordern.
 
Deutsches Rotes Kreuz
Kreisverband Sigmaringen
Hohenzollernstr. 6
72488 Sigmaringen

Rufen Sie uns an:
+49(0)7571 - 7423-0
 
Login
Login
 
Stellenangebote
Ganzjährig ehrenamtliche Mitarbeiter im Rettungsdienst gesucht. zum nächstmöglichen Zeitpunkt
» Details

 
Unsere Standorte
verteilt über den ganzen Landkreis, sind wir für Sie im Zeichen der Menschlichkeit aktiv !

» Details
 
Fahrdienst
Bei uns erhalten Sie mehr Service und Aufmerksamkeit !
» Details